Diese 10 Naturwunder in Mexiko sind nicht von dieser Welt

Mexiko Urlaub

Travel-Addicts aufgepasst: nach diesem Artikel könnt ihr eure Bucketlist um ein Land erweitern. Denn wir zeigen euch zehn Naturwunder in Mexiko, die ihr unbedingt einmal im Leben gesehen haben müsst.

Und ja, diese Orte existieren wirklich. Bereite also am besten jetzt schon deine Lieblings-Instagram-Filter für diese unglaublichen Motive vor. Und falls du noch keine Reise nach Mexiko geplant hast, willst du das garantiert spätestens nachdem du diese Bilder gesehen hast ändern.

1. Die versteinerten Wasserfälle in Hierve el Agua in Oaxaca

Das Naturwunder der versteinerten Wasserfälle Hierve el Agua solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen, wenn du in Mexiko bist. Die atemberaubende Attraktion besteht aus verschlungenen, natürlichen Felsformationen, die aussehen wie herabstürzende Wassermassen. Auch es sich nicht um echte Wasserfälle handelt, sondern um bis zu 30 Meter hohe Felsformationen, gibt es oben Wasserbecken, in denen du baden und eine atemberaubende Aussicht genießen kannst.

2. Die Höhle der Kristalle in Chihuahua

Unweit der Stadt Naica befindet sich eine Wunderwelt aus Kristallen, die als die größten der Welt gelten. Die kolossalen Säulen der Cueva de los Cristales im Bundesstaat Chihuahua sind zu wunderschönen Labyrinthen verwachsen, die auch einer Fantasiewelt angehören könnten. Die Riesenkristalle, die im Jahr 2000 in der Höhle gefunden wurden, sind bis zu 14 Meter lang und haben einen Durchmesser von bis zu zwei Metern. Entstanden sind die unfassbar schönen Kristalle, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen, vor schätzungsweise 400.000 Jahren.

3. Die beeindruckenden Cenote Angelita in Tulum

Die 60 Meter tiefe Cenote Angelita eröffnet eine mystische und düstere Zauberwelt: Der faszinierende Unterwasserfluss in einer unterirdischen Höhle liegt unweit von Tulum auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán entfernt und ist ein wahres Paradies für Taucher. Auf den ersten 30 Metern gibt es frisches Süßwasser, das eine klare Sicht bietet. Danach folgt eine ungefähr ein bis zwei Meter dicke, milchig-neblige Schwefelschicht, die den Blick in die Tiefe versperrt. Darunter ist das Naturphänomen etwa 30 Meter tief mit Salzwasser gefüllt. Ein faszinierendes Erlebnis, das in dieser Form einzigartig ist.

4. Die pinke Lagune in Las Coloradas

Blauer Himmel, puderzuckerweißer Sandstrand und – pinkes Wasser: Dieser See sieht aus, als wäre er einem Disney-Film entsprungen: Und ja, es gibt ihn wirklich. An der nordöstlichen Küste der mexikanischen Halbinsel Yucatán nämlich. Der pinke See ist Teil des Naturschutzgebietes „Río Lagartos Biosphere Reserve“. Woher das Wasser seine außergewöhnliche Farbe hat? Mikroorganismen, Algen und Salzwasserkrebse produzieren den Farbstoff Beta Carotin, das dem Wasser den intensiven Farbton verleiht.

5. Die Basaltischen Prismen von Santa María Regla

Unweit von Mexico City im Bundesstaat Hidalgo liegt dieses Naturphänomen verborgen: Die basaltischen Prismen von Santa María Regla in der Nähe von Huasca de Ocampo. Dabei handelt es sich um polygonale Säulen aus Basaltgestein, die zwischen 30 und 50 Meter aus dem Boden emporragen. Entstanden sind die beeindruckenden Basaltsäulen aus erstarrten Lavaströmen und umgeben von einer wilden, ursprünglichen Landschaft in einer gigantischen Schlucht sind sie eine wahre Augenweide.

6. Der Vulkan Nevado de Toluca im Bundesstaat México

Im Bundesstaat Mexiko befindet sich eines der schönsten Naturphänomene des Landes: Der Nevado de Toluca. Der erloschene Vulkan mit seiner steinigen Landschaft bietet einen wunderschönen Kontrast zu den zwei kristallblauen Lagunen, die nach der Sonne und dem Mond benannt sind. Entstanden sind sie durch den geschmolzenen Schnee des Vulkans. Der 4.680 Meter hohe Vulkanberg befindet sich etwa 80 Kilometer von Mexico City entfernt und bietet atemberaubende Ausblicke, die man nie wieder vergisst.

7. Das Naturphänomen der Monarch-Schmetterlinge im Rosario Sanctuary

In der Hochebene von Sierra Nevada im mexikanischen Bundesstaat Michoacán ereignet sich jedes Jahr im Herbst ein Naturphänomen der Tierwelt: Jedes Jahr pilgern Millionen von Monarchfaltern nach einer sagenhaften Reise von rund 4.000 Kilometer von Nordamerika zum Biosphärenreservat Rosario Sanctuary zum Überwintern. Pünktlich zum 1. November an ihrem Reiseziel angekommen, hängen sich ganze Schwärme von den orange-schwarzen, fragilen Überflieger an die Äste der Kiefernwälder. Ein unglaublicher Anblick, den man nie wieder vergisst.

8. Die Höhlensysteme Grutas de Cacahuamilpa

Man sagt, dass die Grutas de Cacahuamilpa zu den größten und schönsten Höhlensystemen der Welt der Welt gehören: Das gigantische Tropfsteinhöhlensystem liegt ca. 30 Kilometer nordöstlich von Taxco de Alarcón auf 1.100 Meter Höhe im Bundesstaat Guerrero. Die riesigen Hallen sollen über 40 Kilometer lang sein, von denen zwei Kilometer zugänglich sind. Zu sehen gibt es beeindruckende Tropfsteinformationen, die bis zu 80 Meter hoch sind; Stalaktiten und Stalagmiten mit den spektakulärsten geologischen Formationen, die man sich vorstellen kann.

9. Peña de Bernal in Queretaro – der drittgrößte Monolith der Welt

Er hat angeblich mystische Kräfte: Der Peña de Bernal in ist einer der größten Monolithen der Welt und soll laut der einheimischen Bevölkerung ein langes Leben verleihen. Das Durchschnittsalter der Dorfbewohner des „Pueblos Mágicos“ beträgt übrigens 94 Jahre – was diese Theorie bestätigen dürfte. Man weiss es nicht genau. Eines ist allerdings sicher: Ein Highlight ist der 8,7 Millionen Jahre alte Felsen, der von der UNESCO 2009 zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt wurde, allemal.

10. Die Kupferschlucht in Chihuahua

Im Herzen des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua befindet sich eine Gebirgsformation, deren Schluchten teilweise länger und tiefer sind als der Grand Canyon in Arizona. Seinen Namen hat der „Barranca del Cobre“ („Kuperschlucht“) vom kupferfarbenen Ton seiner Felswände. Der Canyon ist übrigens das Stammesgebiet der mexikanischen Ureinwohner, der Tarahumara – die auch als Rarámuri Indianer bezeichnet werden.

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