5 Destinationen, von denen du nicht wusstest, dass sie existieren

Destinationen-Marble-Caves-Chile

Es gibt so viele wundervolle Orte auf der Welt, die einen unweigerlich ins Staunen versetzten und mit Ehrfurcht zurücklassen. Beim Betrachten kann man sich nur schwer vorstellen, dass diese Naturphänomene echt sind und nicht etwa eine Fata Morgana. Ebensolche Destinationen stellen wir dir hier vor.

1. Der Unterwasser-Wasserfall in Mauritius

Ein Wasserfall mitten im Meer? Kannst du dir nicht vorstellen? Vor der Küste von Mauritius scheint dies aber genau dies der Fall zu sein. Das mysteriöse Naturphänomen befindet sich etwa 800 Meter vor der südwestlichen Spitze der Insel, direkt unterhalb des berühmten Bergs „Le Morne Brabant“. Wie so etwas funktioniert? Ganz einfach: Die Trauminsel befindet sich auf einem Felssockel, der zu größeren Meerestiefen abfällt. Dies ergibt zum einen den wunderschönen kontrastreichen Anblick von einem leuchtend türkisfarbenen Meer, das später in ein tiefes Blau übergeht.  Dieser abwärts fließende Sand kreiert aus der Luft betrachtet die täuschend echte – und atemberaubend schöne – Illusion eines Wasserfalls unter der Meeresoberfläche.

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2. Die Regenbogen-Berge in Cusco, Peru

Majestätische Berge, die mit ihren Farben und ihrer Gewaltigkeit sprachlos machen: Die spektakuläre Gebirgslandschaft Vinicunca im Süden Perus hat sich den Namen „Rainbow Mountains“ mehr als verdient. Von Demut über Ehrfurcht bis hin zu völliger Überwältigung: Die einsame Berglandschaft mit verschiedenen Farbnuancen in Rot, Gelb, Pink oder Grün wirken wie gemalt. Entstanden sind die außergewöhnlichen Schattierungen vor Millionen von Jahren durch die Ablagerung von Sedimenten. Durch seine Abgelegenheit ist die einsame, regenbogenfarbene Berglandschaft im peruanischen Andenhochland ist bis heute ein Geheimtipp geblieben, der sich zu entdecken lohnt.

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3. Das Tor zur Hölle in Turkmenistan

In der Wüste Karakum in Turkmenistan befindet sich die nächste beeindruckende Destination, von der du wahrscheinlich noch nie gehört hast.: Ein riesiger Krater mit lodernden Flammen, dem die Einheimischen den Namen „Das Tor zur Hölle“ verliehen haben. Dabei handelt es allerdings nicht etwa um ein natürliches Phänomen, sondern vielmehr um einen Unfall. Als sowjetische Geologen 1971 in der Gegend um Derzweze nach Gas bohrten, stießen sie auf einen unterirdischen Hohlraum. Als sie das ausströmende Gas abfackeln wollten, entzündeten sie ungewollt ein ewiges Feuer – und schufen somit einen surrealen Ort, der faszinierend und angsteinflößend zugleich wirkt.

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4. Die Waitomo Glowworm Caves in Neuseeland

Neuseeland zählt mit seiner unberührten Natur, kristallklaren Bergseen, majestätischen Vulkanen und schillernden Metropolen zweifelsohne zu den spannendsten Ländern der Welt: Dass seinen Schönheit unter der Erde nicht minder spektakulär ist, beweist dieses Naturphänomen: Unter den grünen Hügeln von Waitomo liegt ein Labyrinth aus Höhlen und unterirdischen Flüssen verborgen – die Glowworm Caves. Hier hängen beeindruckende Stalaktiten von den Decken, Stalagmiten wachsen aus dem Boden empor und die zerklüfteten Höhlenwände werden von Galaxien einheimischer Glowworms (Arachnocampa luminosa – nicht zu verwechseln mit den uns bekannten Glühwürmchen), in blauem Licht erleuchtet.

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5. Die Marble Caves in Chile

Platz fünf führt uns nach Chile. Genauer gesagt an den Lago General Carrera: einem riesigen See, der an Argentinien grenzt und etwa dreimal so groß ist wie der Bodensee. Dort befinden sich die einzigartigen Marmorhöhlen, deren bizarre Formen in den letzten sechs Jahrtausenden durch die Bewegung der Wellen des Sees entstanden sind. Die stehen zwar nicht auf der typischen Bucket List, wenn es um einen Trip in das südamerikanische Land geht, sollte man aber auf jeden Fall sehen, wenn man im Süden Chiles unterwegs ist. Denn durch die Reflexion des türkisen Wassers des Sees erscheinen die bizarren Formen der mystischen Marble Caves in einem kontrastreichen, wunderschönen Farbenspiel, die dem Betrachter einen atemberaubendes Anblick bieten: Kunst der Natur in ihrer reinsten Form.

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Bildquellen: Shutterstock/ Dankce Adventure/ Shaun Jeffers/Dudarev Mikhail; Pixabay/Jerzykwpodrozy; Unsplash/Xavier Coiffic

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