7 Gründe, mindestens einmal im Leben nach Jordanien zu reisen

Jordanien Wadi Rum

Jordanien hat es noch nicht auf deine Reiseliste geschafft? Dann wird es aber so langsam Zeit. Denn das Königreich am östlichen Ufer des Jordans bietet dir alles, was das Reiseherz begehrt: Spannende Kultur und Geschichte, ausgezeichnete Kulinarik und eine überwältigende Natur. Hier kommen sieben gute Gründe, mindestens einmal im Leben nach Jordanien zu reisen – ein Land von dem man niemals genug bekommen kann.

In die magische Welt aus tausendundeiner Nacht eintauchen, die Seele baumeln lassen oder bei zahlreichen Aktivitäten das Adrenalin in den Adern spüren – Jordanien ist unglaublich vielfältig. Relikte aus vergangenen Zeiten und zahlreiche Schauplätze aus dem Alten Testament sorgen nicht nur bei Kulturfans für Begeisterung. Wir stellen dir hier die magischen Highlights des atemberaubenden Landes zwischen Ägypten und Israel vor.

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1. Die faszinierende Geschichte

Wer nach Jordanien reist, taucht unweigerlich in die Geschichte der Menschheit von damals und heute ein. Bereits in Mesopotamien und in der Bibel spielte das Land eine wichtige Rolle. Später stand Jordanien unter Einfluss der Römer, Griechen, Byzantiner – und auch die Assyrer und Perser zogen einst durch das Land: Wie du siehst, hat Jordanien eine jahrtausendealte Geschichte aus sämtlichen Epochen vorzuweisen. Und genau diese spiegelt sich auch in den unzähligen Sehenswürdigkeiten des Landes wider. Sogar in den Städten findest du antike Amphitheater und Tempel oder traditionelle Moscheen. Sei es die ehemalige römische Provinzstadt Jerash, die König-Abdullah-Moschee, die Wüstenstadt Petra, die Zitadelle oder das Amphitheater von Amman oder die Mosaikkarte von Madaba – für Geschichtsfans gibt es hier einiges zu entdecken.

2. Die imposante Felsenstadt Petra

Besonders bekannt ist das spannende Land am Toten Meer für seine über 2.000 Jahre alte Felsenstadt Petra. Die Tempel aus rosarotem Felsgestein, die eindrucksvollen Gräber, die schmalen Pfade und engen Schluchten – und hoch über der Stadt thront das Kloster Ad Deit, das einen märchenhaften Blick über das Areal gewährt: Petra zu entdecken, ist ein wahres Abenteuer. Ursprünglich war das UNESCO-Weltkulturerbe eine nabatäische Handelsstadt, die nach zwei schweren Erdbeben im ersten Jahrtausend nach Christus in Vergessenheit geriet, bis sie von einem Schweizer Forscher im Jahr 1812 wiederentdeckt wurde. Heute zählt die Felsenstadt, die mit ihrer Architektur jedem Besucher den Atem stocken lässt, zu den Sieben Weltwundern.

3. Die atemberaubende rote Wüste in Wadi Rum

Hier trifft glutroter Wüstensand auf majestätische Berge, von der Natur geformte Felsbrücken auf beeindruckende Canyons und kleine Oasen auf uralte Felsmalereien: Das Wadi Rum zählt nicht ohne Grund zu den großartigsten Landschaften der Erde. Darüber hinaus beherbergt das Weltkulturerbe der UNESCO zwischen Bergmassiven und Wüstensand seit 12.000 Jahren nomadische Kulturen und der Nachthimmel über der Wüste ist so klar, dass du unzählige Sterne, Sternschnuppen und sogar die Milchstraße sehen kannst. Die größte Wüstenlandschaft Jordaniens kannst du auf dem Rücken eines Kamels, bei einer Wanderung oder bei einer rasanten Jeeptour erkunden. Außerdem kannst du hier im Beduinenzelt mitten in der Wüste übernachten und ein traditionelles „Zarb-Dinner“ oder einen süßen Beduinentee am Lagerfeuer genießen.

4. Die vielfältigen Aktivitäten

Mystische Berglandschaften, traumhafte Strände, bunte Korallenriffe, das Tote Meer und die unendlichen Weiten der Wüste: Jordanien hat so einiges vorzuweisen. So abwechslungsreich wie die Natur in Jordanien ist, ist auch die Vielfalt an Aktivitäten: Ob Wandern, Kamelreiten, den am tiefsten gelegenen Nationalpark der Welt entdecken, die bunten Fische beim Tauchen oder Schnorcheln in Aqaba bestaunen, in heißen Quellen baden, Camping bei den Beduinen oder beim Canyoning von meterhohen Klippen springen – in Jordanien wird es dir auf keinen Fall langweilig.

5. Die gastfreundlichen Menschen

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einheimischen in Jordanien versetzt so einige Reisende ins Schwärmen: Hier wirst du stets mit einem Lächeln begrüßt, mit angenehmer Zurückhaltung empfangen und mit interessanten Gesprächen unterhalten. Die Gastfreundschaft der Jordanier ist überall spürbar: Ob am Meer, in den Städten oder in der Wüste – sobald du in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung kommst, wirst du auf eine weltoffene, höfliche Kultur treffen.

6. Schweben im Naturwunder des Toten Meeres

Sich einmal im Leben im Meer treiben lassen und sich dabei fast schwerelos fühlen? Das geht nur im Toten Meer. Tauchen oder Brustschwimmen ist hier unmöglich. Dem See mit einem der höchsten Salzgehalte der Welt wird übrigens eine heilende Wirkung nachgesagt. Wenn du deine Haut mit dem Schlamm des Toten Meers einreibst und danach gründlich wieder abwäschst, hast du hinterher eine traumhaft weiche Haut. Ein absolutes Spa der Extraklasse – und mit dem Blick auf das benachbarte Israel unbeschreiblich schön anzusehen.

7. Das unglaublich leckere Essen

Wenn du warmes Fladenbrot mit Hummus und frischem Olivenöl, köstliches Gemüse und süße Desserts magst, wirst du die Küche Jordaniens lieben. Aber auch die Kebabs und Falafel hier sind Weltklasse. Ob Reis und Hühnchen, die in Beduinencamps unter dem Wüstensand gegart werden, gefüllte Weinblätter, Linsensuppe oder das Nationalgericht Mansaf – in Jordanien findest du köstliche, authentische Gerichte, in die du dich Hals über Kopf verlieben wirst.

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Bildquellen: AdobeStock/Anton Petrus/Volodymyr Sheychuk / Vesta48 / vvvita / Jeanette Dietl / frag /fazeful / Matilda 553

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