7 Gründe, weshalb du unbedingt nach Gambia reisen solltest

Gambia Reise

Wenn du von einem unvergesslichen Urlaub in Afrika träumst, dürfte Gambia genau das Richtige für dich sein. Gambia ist zwar mit einer Fläche halb so groß wie Schleswig-Holstein das kleinste Land in Afrika, hat aber unglaublich viel zu bieten. Das bezaubernde Reiseziel am Atlantik gilt noch immer als Geheimtipp und ist besonders für Afrika-Einsteiger ideal: denn Gambia ist friedlich, afrikanisch bunt und authentisch

Wer die Ursprünglichkeit der unentdeckten Perle Westafrikas erleben möchte, sollte sich allerdings beeilen. Denn Gambia erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund – der Zwergstaat hat einiges vorzuweisen. Wir verraten dir 7 Gründe, weshalb du unbedingt nach Gambia reisen solltest.

1. Die freundlichen Menschen

Nicht umsonst trägt das Land den Beinamen „Smiling Coast of Africa“. In Gambia ist es leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen, Fremde werden mit einem herzlichen Lachen empfangen. Oft kann es passieren, dass man von einem freundlichen Einheimischen auf einen „Ataya“ – einen süßen Grüntee – eingeladen wird, der überall gerne mit Freunden geteilt wird. Die Bevölkerung in Gambia ist ausgesprochen gastfreundlich, lebensfroh und aufgeschlossen. Und ja, gelächelt wird hier tatsächlich ziemlich viel.

2. Die paradiesischen Strände

Sanftes Palmenwiegen, samtweicher Pudersand, das Meer glitzert in unterschiedlichsten Nuancen in der Sonne – Gambia ist ein wahrgewordener Traum für alle Strandliebhaber. Ganze 80 Kilometer Traumstrand hat das Land bieten. So schön, dass man niederknien könnte. Von herrlich flach abfallenden breiten Sandstränden bis hin zu kleinen, versteckten Buchten kommt hier jeder Strandfan voll auf seine Kosten. Am bekanntesten sind in Gambia übrigens die Strände von Kotu und Cape Point, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

3. Die vielfältige Flora und Fauna

Anders als in den Savannen Ostafrikas, gibt es in Gambia keine großen weiten Flächen; was aber nicht bedeutet, dass es nicht dennoch eine reich­hal­tige Flora und Fauna gibt: Über 500 Pflanzenarten gedeihen hier, zudem es gibt zahlreiche tropische Wälder. Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen und Büffel wurden zwar zur Kolonialzeit ausgerottet, dennoch gibt es immer noch eine große Anzahl an Tierarten wie Antilopen, Affen oder exotische Vögel. Im gleichnamigen Gambia-Fluss leben außerdem Nilpferde, Krokodile und Warane. Die faszinierende Tierwelt kann man beispielsweise im Schimpansen Rehabilitationscamp Badi Mayo, im Kiang West Nationalpark oder im Abuko Naturreservat bewundern und beobachten.

4. Das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis

Je exotischer das Urlaubsziel, desto teurer die Reise? Auf Gambia trifft diese Annahme nicht zu. Denn eine Reise nach Gambia lohnt sich. Pauschalangebote mit Flug, Hotel und Verpflegung bekommt man zu unschlagbar günstigen Preisen. Und dank Direktflügen von Deutschland aus gestaltet sich die Anreise recht unkompliziert. Nach einigen Stunden Flug bist du also an der sonnigen Westküste Afrikas und kannst dank der geringen Zeitverschiebung von nur zwei Stunden direkt in deinen wohlverdienten Urlaub starten. Auch das Essen (besonders der frische Fisch), die Getränke und das Taxifahren sind in Gambia besonders erschwinglich, sodass du dir so gut wie jeden Luxus leisten kannst.

5. Die wunderschönen Hotels

Gambia bietet Sonne satt. Hier kannst du dich (wie bereits in Punkt zwei erwähnt) auf weiße Sandstrände, kristallklares Wasser und sanftes Palmenrauschen freuen. Extrabonus: Entlang der Atlantikküste des westafrikanischen Staates sind zahlreiche Ferienorte angesiedelt, die über wunderschöne Hotels verfügen. Ob neu eröffnetes Boutique-Hotel mit eigenem Pool auf der Terrasse oder ein entspanntes Wellnesshotel mit Spa und Sauna – in Gambia bleibt kein Wunsch unerfüllt. Hier kannst du auf deiner Strandliege relaxen und die sagenhafte Aussicht auf das Meer mit einem Cocktail in der Hand genießen – könnte das Leben schöner sein?

6. Das leckere Essen

Wer Gambia besucht, darf die Küche dieses wunderschönen Landes auf keinen Fall verpassen. Das westafrikanische Land ist vor allem für seine Rind- und Fischspezialitäten bekannt. „Bana­chin“ beispielsweise ist ein ein tradi­tio­neller Reis­ein­topf mit Fisch und reich­lich Gemüse. Empfehlenswert sind auch „Yassa“, ein deftiges Gericht mit Zwiebelsauce (dazu gibt es Fisch oder Fleisch, Reis oder Kartoffeln) und „Beef Domoda“ ein leckerer Eintopf mit Erdnusssoße und verschiedenen Gemüsearten.

7. Die spannende Kultur

Wer einmal genug vom Relaxen am Strand hat, sollte sich auf ins Landesinnere machen oder die facettenreiche Kultur in Gambia kennenlernen. Denn Gambia hat viele verschiedene Volksgruppen, die alle ganz eigene Trachten haben und unterschiedliche Sprachen sprechen. Muslime (90 Prozent), Christen sowie die Ethnien der Mandika, Wolof und Manjango leben hier alle friedlich miteinander. Das macht nicht nur die Märkte, sondern das ganze Land noch lebendiger als es ohnehin schon ist. Zur Kultur in Gambia zählt zudem das Gambische Wrestling, das eine große Tradition hat. Die bekannteste und größte Kampfarena befindet sich in Bakoteh. Zum Welterbe in Gambia gehören außerdem zwei UNESCO-Welterbestätten: Kuntah Kinteh Island mit den dazugehörigen Stätten Fort James, dem Fort Bullen bei Barra und den Ruinen von San Domingo sowie die Senegambischen Steinkreise bei Kerr Batch und Wassu.

Die beste Reisezeit

Das Klima in Gambia ist tropisch, es gibt also Trocken- und Regenzeiten. Die beste Reisezeit für Gambia ist von November bis Mai. In dieser Zeit ist es trocken, die Luftfeuchtigkeit niedrig und die Tagestemperaturen sind mit 30 Grad ziemlich angenehm. Von November bis Februar reisen übrigens die meisten Urlauber nach Gambia. Und in dieser Zeit kommen vor allem Ornithologen voll auf ihre Kosten. Denn dann lassen sich zahlreiche exotische Vögel wie farbenfrohe Marabus, Milane, Blauracken und Kappengeier beobachten, die in den traumhaften Naturlandschaften überwintern.

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Bildquellen: Unsplash/Ben Tatlow/ Bryan Osborne/Mohau Mannathoko/Dan Roizer; Shutterstock/evenfh; Pixabay/Hella Nijssen/Isaac Turray

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