Achtung Gänsehaut: Hier kommen die 10 gruseligsten Orte der Welt

gruselige Orte - Transsilvanien

Verlassen, evakuiert, zerstört: Pünktlich zu Halloween zeigen wir dir zehn Orte, die Gruselfans unbedingt einmal gesehen haben müssen.

Aber Achtung, der folgende Artikel ist nichts für schwache Nerven: Wir wagen eine Reise durch die ungemütlichsten Stätten unseres Planeten. Hier kommen zehn der apokalyptischsten, furchteinflößendsten und gespenstischsten Städte, Inseln oder Schlösser der Welt.

1. Die schreckliche Insel der Puppen, Mexiko

Diese Insel gehört definitiv zu den gruseligsten Orten der Welt: Auf der Isla de la Muñecas, was auf Deutsch so viel heißt wie Puppeninsel – hängen Hunderte von verstümmelten Spielzeugpuppen mit seelenlosen Augen in den Bäumen und bereiten jedem Besucher unweigerlich Gänsehaut. Die Geschichte hinter dem bizarren Ort: Der Legende nach sollten die angsteinflößenden Puppen den Geist eines Mädchens vertreiben, das unter ungeklärten Umständen nahe der Insel ertrunken war. Heute ist das Eiland eine schaurige Touristenattraktion. Falls du die Mutprobe wagen möchtest: In Mexiko-Stadt gibt es mehrmals täglich Bootsausflüge zu der Insel.

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Isla de Las Munecas (Island of the Dolls), Mexico #isladelasmunecas #creepy #mexico #halloween

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Angebote in Mexiko

2. Das Grusel-Schloss von Graf Dracula in Siebenbürgen, Rumänien

Siebenbürgen in Rumänien ist ein gruseliger Hotspot für alle, die Nervenkitzel und Spannung suchen. Denn hier befindet sich Schloss Bran, auch als Schloss von Graf Dracula bekannt. Das Gruselschloss in Transsilvanien zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Rumäniens. Wenn du ein Vampir-Fan bist und Lust auf Grusel-Feeling vom Feinsten hast, dann solltest du dir einen Trip nach Transsilvanien nicht entgehen lassen. Auf unserer Rundreise etwa kannst du Draculas geheimnisumwobene Heimat kennenlernen, beeindruckende Landschaften bewundern, die prachtvolle Burg Bran besuchen und auf den Spuren des düsteren, blutsaugenden Fürsten wandeln.

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Замок Бран. #brancastle #transylvania #dolcevita #castle #dracula

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Hier geht es zu unserer Rumänien-Rundreise

3. Die verlassene Stadt Craco, Italien

Italien ist bekannt für seine wunderschönen alten Dörfer und Städte, die jeden Besucher mit ihrem besonderen Charme und ihren historischen Denkmälern in ihren Bann ziehen. Anders sieht es in Craco, in der süditalienischen Region Basilikata aus. Weltuntergangsstimmung wäre wohl das Substantiv, das die malerische Geisterstadt am besten beschreiben würde. Durch immer wiederkehrende Erdrutsche zwischen 1963 und 1975 wurde die im Mittelalter erbaute Stadt zum größten Teil zerstört – und die Bewohner hatten keine andere Wahl, als ihre Heimat zu verlassen. Seither kursieren zahlreiche Spukgeschichten und Sagen über die winzige Geisterstadt, die bis heute unbewohnt ist. Die Ruinen von Craco dienten übrigens unter anderem als Drehort für die Filme „König David“, „Die Passion Christi“ und „James Bond – ein Quantum Trost“.

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The abandoned city of Craco, its only inhabitants and a bit of an ass!

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Angebote in Italien

4. Die schaurigen Katakomben von Paris, Frankreich

Unter Paris – 136 Stufen, um genau zu sein – erstreckt sich ein etwa 300 Kilometer langes Labyrinth aus Gängen, in dem die Knochen von sechs Millionen Menschen liegen. Einst Steinbruch und Schmugglerhöhle wurde der makabre Ort 1786 zum Massengrab umfunktioniert. Aufgrund des Bevölkerungswachstums und Seuchen waren die Pariser Friedhöfe überfüllt. Die Stadt beschloss daher, viele Friedhöfe zu schließen und die Knochen aus den Gräbern in die Pariser Katakomben zu überführen. Sie wurden zum unterirdischen Reich der Toten, das 2014 bereits als Filmkulisse des Horrorfilms „Katakomben“ (genau das Richtige für Halloween) diente. Heute lockt das gruselige Beinhaus Hunderttausende von Touristen an.

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Catacombs of Paris. Learnt some pretty cool shit. And some pretty weird shit #catacombsofparis #pariscatacombs

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Angebote in Paris

5. Die Beelitz-Heilstätten nahe Potsdam, Deutschland

An diesem unheimlichen Ort soll es angeblich spuken: Die Türen der Horrorklinik Beelitz-Heilstätten sind vernagelt, durch die verfallenen Räume pfeift der Wind, Regen tropft durchs Dach. Bis 1930 war in Deutschlands gruseligsten Krankenhaus ein moderner Klinikkomplex für Tuberkulose-Patienten, untergebracht. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude als Lazarett für verwundete Soldaten verwendet – 1916 zählte auch Adolf Hitler zu den Patienten. Zwei Mordfälle ereigneten sich auf dem etwa 140 Hektar großen Gelände: 1991 brachte ein Serienmörder in den Wäldern nahe der Klinik die Frau eines russischen Chefarztes und deren Baby um und 2008 erwürgte ein Hobbyfotograf ein Modell im morbiden Sanatorium. Die schaurigen Hallen sind bei Tage schon furchteinflößend – bei Nacht fühlt man sich wie in einem Horrorfilm. Aber Achtung: Der Aufenthalt ohne Genehmigung ist verboten und das Betreten wird mit einer Anzeige geahndet.

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#beelitz #instaart #graffiti #streetart #urbex #urbexworld #urbexpeople #jj_urbanart #abandoned #abandonedworld #greenery #architecture #abandonedafterdark #urbexchampions #abandoned_addiction #theurbexchallenge #urbexartists #godsofbando #hiddenplaces #lostplaces #lostplacegermany

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6. Die Geisterstadt Prypjat, Ukraine

Verstrahlt, verlassen, verwaist: Leerstehende Häuser, Schulen und Kindergärten mit zerbrochenen Fensterscheiben säumen die leergefegten Straßen der Geisterstadt Prypjat, die nur vier Kilometer von Tschernobyl entfernt liegt. Die ukrainische Stadt, deren Hauptstraßen dekontaminiert wurden und die man heute besichtigen kann, wirkt tot und farblos. Zurück bleibt ein beklemmendes Gefühl. Zwar entspricht die Szenerie nicht gerade einem Traumziel für den nächsten Urlaub. Dennoch zieht die 50.000 Seelen-Stadt, die einst als Vorzeigeobjekt der sowjetischen Regierung galt, jedes Jahr zahlreiche Touristen an: 2018 sollen etwa 70.000 Touristen das kontaminierte Sperrgebiet besucht haben. Tendenz steigend. Besucht werden darf der nach wie vor kontaminierte Touristen-Hotspot, der durch die Netflix-Erfolgsserie „Chernobyl“ bekannt wurde, nur im Rahmen einer offiziellen, geführten Tour.

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#ukraine #prypjat #2019 #canon

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7. Die Kriegsschiff-Insel Hashima, Japan

Einst war das winzige Eiland die am dichtesten besiedelte Region auf der ganzen Welt. Auf gerade mal 160 mal 480 Meter lebten auf Hashima Tausende von Menschen, die sich hier für den Kohleabbau niederließen. Heute ist die Geisterinsel Hashima, drei Kilometer vor der japanischen Küste, völlig verlassen. Hunderte der Arbeiter kamen hier zu Tode. Das Ende von Hashima kam 1974, als die japanische Regierung sich dazu entschloss, auf Erdöl als Kraftstoff zu setzen – und seither ist die Insel der Verwitterung und dem Verfall ausgesetzt. Die Fenster der Wohnblöcke sind zersprungen und nur noch ein paar Katzen streunen dort herum. Japaner nennen Hashima ehrfurchtsvoll die „Kriegsschiff-Insel“. Denn das Mini-Eiland wirkt tatsächlich wie ein uraltes Schlachtschiff, das durch das Ostchinesischen Meer zu treiben scheint. 2015 wurde der Ort, der den Eindruck eines ehemaligen Kriegsschauplatzes erweckt, als Industriedenkmal zum UNESCO-Welterbe erklärt.

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#hashima

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8. Die Stadt des Kriegsverbrechens in Oradour-sur-Glane, Frankreich

Am 10. Juni 1944 verübte die SS-Division „Das Reich“ ein ungeheuerliches Kriegsverbrechen in einem Dorf mitten in Frankreich, etwa 20 Kilometer von Limoges entfernt. In Oradour-sur-Glane wurden in wenigen Stunden 642 Zivilisten ermordet, das komplette Dorf geplündert und niedergebrannt. Der Grund für das schwerste Massaker im damals besetzten Frankreich ist bis heute nicht geklärt. 1946 wurde Oradour zur historischen Mahn- und Gedenkstätte erklärt. Auf Anweisung des damaligen französischen Präsidenten Charles de Gaulle wurde der ursprüngliche Ort nicht wieder aufgebaut und in seinem zerstörten Zustand belassen. Oradour existiert bis heute als Ruinendorf und der verbliebene Friedhof Cimetière d’Oradour-sur-Glane gilt als einer der meistbesuchten Frankreichs.

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#Oradoursurglane

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Angebote in Frankreich

9. Das Spukschiff Queen Mary in Long Beach, USA

Dieser Ort ist definitiv nur etwas für Mutige: Die RMS Queen Mary zählt zu den bekanntesten Spukorten in den USA und zieht jährlich Tausende von Besuchern, vor allem Anhänger des Paranormalen, an. Denn auf dem Schwesterschiff der Titanic sollen sich angeblich Geister herumtreiben. Das einst schnellste Passagierschiff der Welt ist heute ein Hotel und soll verflucht sein. Mehr als 40 Menschen sollen hier ihr Leben gelassen haben, deren Geister heute ihr Unwesen auf dem einstigen Luxusliner treiben: Teppiche, die wie von Geisterhand über Nacht ausgerissen werden, vermeintliche unheimliche Schreie und Wasserhähne, aus denen angeblich plötzlich Wasser strömt – hier können Fans von Schauergeschichten freiwillig die schrecklichste Nacht ihres Lebens verbringen.

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"Every sunset brings the promise of a new dawn." – Ralph Waldo Emerson 📷: @jeffjy23

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10. Die Geisterstadt Varosha, Zypern

Lange galt der Ferienort Varosha mit seinen paradiesischen Traumstränden als das touristische Herz von Zypern. Wo sich einst Tausende von Urlaubern sonnten und Stars wie Elizabeth Taylor, Richard Burton oder Brigitte Bardot ihren Urlaub verbrachten, leben nun nur noch Ratten. Denn als das türkische Militär den Ort 1974 besetzte, flüchteten die Bewohner panikartig und seither befindet sich Varosha in einem Dornröschenschlaf. Heute sind die einst anmutigen Hotelfassaden sind von Pflanzen überwuchert und die verlassene Stadt ist dem Verfall preisgegeben.

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Вароша был одним из крутых средиземноморских курортов. После «КипрНаш» он стал огромным заброшенным кварталом города Фамагуста. На эвакуацию десяткам тысяч человек в 1974 году дали сутки, а вынести с собой можно было 2 сумки вещей. Район обнесён ограждением, там теперь только военные. За съемку зданий и окрестностей Вароши можно попасть на штраф или в тюрьму.

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Bildquellen: Shutterstock / Adrian Stanica; Instagram

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