Die 7 skurrilsten Silvesterbräuche der ganzen Welt

Silvesterbräuche der ganzen Welt

Neues Jahr, neues Glück – wir zeigen dir sieben schräge Silvesterbräuche aus verschiedenen Ländern, die mal was anderes sind als Bleigießen oder Schornsteinfeger verschenken.

Es gibt kaum einen anderen Anlass im Jahr, der von so vielen Menschen der ganzen Welt gefeiert wird, wie Silvester. Und noch lange vor den guten Vorsätzen kommen zum Jahreswechsel traditionelle Bräuche, die für Glück und Wohlstand sorgen sollen. Wenn du dich schon immer gefragt hast, wie Silvester in anderen Ländern gefeiert wird, stellen wir dir hier sieben internationale Bräuche vor, die ungewöhnlicher nicht sein könnten.

1. Russland: Wunscherfüllung gefällig?

In Russland werden zu Silvester Wünsche wahr. Wie das geht? Zu Mitternacht schreiben die Russen ihren sehnlichsten Wunsch auf ein Zettelchen, der dann verbrannt und dessen Asche in ein Glas Champagner oder Prosecco gestreut wird. Das muss Punkt Mitternacht in einem Zug heruntergestürzt werden – et voilà: der Wunsch wird erfüllt. So einfach geht das.

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2. Philippinen: Geldsegen leicht gemacht

Auf den Philippinen schwört man auf Kleidung mit Punkten zu Neujahr. Außerdem werden hier zum Jahreswechsel zwölf verschiedene runde Früchte auf den Tisch gelegt. Das soll das ganze Jahr über für Reichtum und Wohlstand sorgen. Ein weiterer Geldsegensbooster auf den Philippinen ist: Zu Neujahr einen Fisch essen – vorzugsweise Karpfen – und sich eine Schuppe davon ins Portemonnaie legen.

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3. Brasilien: Weiße Kleidung ist ein Must

Um auf Glück im Neuen Jahr zu hoffen, tragen die Brasilianer zum Jahreswechsel traditionell weiße Kleidung. Pünktlich um Mitternacht machen sie sich dann auf den Weg zum Meer, um Blumen ins Wasser zu werfen. Im Anschluss werden dann Kerzen angezündet und in den Sand gesteckt.

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4. Argentinien: Alte Unterlagen schreddern

In Argentinien heißt es zur Jahreswende: Die Altlasten hinter sich lassen und unbeschwert ins neue Jahr starten. Dazu werden alte Papiere, Dokumente und Unterlagen in kleinste Schnipsel geschnitten, um dann die Papierspähne aus dem Fenster schneien zu lassen. Bye Bye 2019!

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5. Kolumbien: Farbige Unterwäsche ist Pflicht

Andere Länder, andere Farben: Speziell in Lateinamerika spielt die Farbe der Unterwäsche zum Jahreswechsel eine große Rolle. In Kolumbien etwa steht Pink für Liebesglück. Deshalb greifen die Kolumbianer an Silvester zu brandneuen, rosafarbenen Schlüpfern, die verkehrtherum getragen werden. Fun Fact: Zu Mitternacht werden sie gewendet und am 1. Januar wieder weggeworfen.

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6. China: Reinlichkeit ist alles

Wie in Korea und Vietnam auch, wird in China das neue Jahr zwischen Ende Januar und Ende Februar begrüßt. Der 21. Januar – der erste Tag des Vollmondes – läutet hier die Feierlichkeiten für die nächsten Wochen ein. An diesem Tag werden alle Häuser gründlich mit Bambuszweigen gereinigt, sämtliche Textilien gegen neue ausgetauscht und das Haus mit roten Papierstreifen und goldenen Glückszeichen dekoriert.

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7. Bulgarien: Hart aber herzlich

Wer in Bulgarien zu Silvester vor die Tür tritt, sollte sich besser in Acht nehmen: Denn in der Neujahrsnacht ziehen Kinder mit dem Ast eines Kirschbaums bewaffnet um die Häuser und klopfen Erwachsenen damit auf den Rücken – was Glück, Wohlstand und Gesundheit bringen soll. Als Dank erhalten sie im Gegenzug Bonbons, Geld oder Kuchen.

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Bildquellen: Unsplash/ Andrey Carin/Alexandr Bormotin//Joel Duncan/Adi Constantin/Andrey Andreyev/ Jaunt and Joy/Davi Costa; Pixels/Wesley Souza

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