Faszination Norwegen: 7 Tipps für einen unvergesslichen Urlaub

Atemberaubende Landschaften mit tiefblauen Fjorden, tosenden Wasserfällen und steilen Berghängen: Norwegen ist genau das richtige Land für Abenteurer. Einmal angekommen, wirst du dich angesichts der magischen Landschaft erst einmal kneifen müssen, um festzustellen, dass du wirklich nicht träumst.

Das skandinavische Königreich ist ein einmaliges Reiseziel, dessen Anziehungskraft auf einer ganz einfachen Tatsache beruht: Es ist eines der schönsten Länder in ganz Europa und vielleicht sogar der ganzen Welt. Lust Norwegen zu entdecken? Dann kommen hier sieben Tipps für einen unvergesslichen Urlaub in der Perle Nordeuropas.

1. Mit einem kleinen Boot auf den Fjord hinausfahren

Sie reißen tiefe Scharten in die Küstenlinie, die weit ins Landesinnere hineinreichen: Nicht umsonst zählen die norwegischen Fjorde zu den einzigartigsten Orten unserer Erde – und zu den Welterbestätten der UNESCO. Die Naturphänomene faszinieren einfach jeden, der sie einmal gesehen hat. Die steilen Landschaften, in der bis zu 500 Meter hohe Klippen fast senkrecht ins Meer stürzen mit einem eigenen kleinen Boot zu entdecken, ist ein unvergleichliches Erlebnis. Denn vom Wasser aus hat man nämlich die schönste Aussicht auf die hohen Berge, das smaragdgrüne Wasser und die traditionellen Holzhäuschen. Ein Traum! Und die Dichte an Fjorden ist in Norwegen so hoch wie sonst nirgendwo auf der Welt.

2. Die Naturphänomene bestaunen

Die besten Dinge im Leben sind kostenlos – Naturphänomene bestaunen zum Beispiel. Und davon hat Norwegen einige zu bieten. Zum einen sind da die beeindruckenden Nordlichter, auch Aurora Borealis genannt. Die farbigen Schimmer am Horizont lassen sich am besten im Zeitraum zwischen Herbst und Frühjahr beobachten. Dunkle Nächte liefern die perfekte Kulisse für die faszinierenden Lichtspiele in Grün, Pink oder Blau. Und dann gibt es da noch die Mitternachtssonne („midnattssol“), die im Sommer die Nächte erhellt: Nördlich des Polarkreises leuchtet die Sonne an manchen Tagen 24 Stunden vom Himmel und der blaue Himmel lässt einen vergessen, dass es bereits mitten in der Nacht ist.

3. Eine Wanderung auf den Trolltunga machen

Die Trolltunga (Trollzunge) ist zweifelsohne eine der beeindruckendsten Klippen in Norwegen: 700 Meter über dem künstlich angelegten Stausee Ringedalsvatnet ragt der etwa 10 Meter lange Felsvorsprung empor. Zehn bis zwölf Stunden dauert die etwa 23 Kilometer lange, eindrucksvolle Wanderung. Ganze 900 Höhenmeter sind auf der Wanderstrecke zu überwinden, die mit einer grandiosen Aussicht auf die Seen, Fjorde und Berge fürstlich entlohnt wird.

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4. Den Stadtteil Bryggen in Bergen besuchen

Bergen ist die zweitgrößte Stadt in Norwegen und gilt als Tor zu den Fjorden. Was die charmante Hafenstadt so besonders macht? Kaum hat man sie verlassen, befindet man sich inmitten wunderschöner Natur. Neben ihren majestätischen Bergkuppen ist es aber vor allem das mittelalterliche Hansevietel Bryggen, mit der Bergen seine Besucher entzückt. Schmale, verwinkelte Gässchen, hübsche Geschäfte und farbenprächtige Holzhäuschen zaubern ein ganz besonderes Flair, das man einmal erlebt haben muss. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur, Geschichte und Kultur wurde der älteste Stadtteil Bergens 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

5. Die Atlantikstraße entlangfahren

Lust auf eine Mini-Abenteuer? Dann nichts wie los: Den ultimativen Roadtrip kannst du auf der Atlantikstraße erleben. Norwegens Bauwerk das Jahrhunderts wird nicht umsonst als schönste Autoreise der Welt bezeichnet. Die norwegische Landschaftsroute schlängelt sich vorbei zwischen Inseln und zahlreichen Brücken und führt dich von Küsten- und Heidelandschaften vorbei an Bergkuppen, den tosenden Wellen des Atlantiks und niedlichen Fischerdörfchen. Eine Autofahrt, die man so schnell nicht wieder vergisst.

6. Mit dem Rad zum Leuchtturm Tranøy Fyr fahren

Eine tolle Art Norwegen hautnah zu erleben, ist das Radfahren. Eine besonders schöne Radstrecke führt von Skutvik nach Tranøy Fyr. Die einfache Tagesetappe ist ca. 37 Kilometer lang und am Ende der Tour erwartet dich einer der hübschesten Leuchttürme, die du dir vorstellen kannst. Die Berge im Hintergrund bilden die perfekte Kulisse für den traditionell rotweißgestreiften Tranøy Fyr, der auf der Halbinsel Hamarøy thront. Ruhig, friedlich und mit einem unbezahlbaren Blick: ein wahrer Traum.

7. In Europas ersten Unterwasser-Restaurant essen

Am südlichsten Zipfel Norwegens, in Bály, befindet sich das erste Unterwasser-Restaurant Europas: Das Under (zu Deutsch „Wunder“) liegt mehr als fünf Meter unter dem Meeresspiegel und begeistert nicht nur mit seiner ausgezeichneter Küche, sondern auch durch seine gigantischen Panoramafenster, durch die die Gäste während des Essens die maritime Welt entdecken können. Zwar lassen sich hier keine Haie oder Clownfische wie in tropischeren Unterwasserlokalen wie in Dubai oder auf den Malediven beobachten, aber die Seelachse, Lippfische oder Robben, die hier – je nach Jahreszeit – vorbeischwimmen, sind nicht minder interessant.

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Bildquellen: Shutterstock/Lena2016; Unsplash/Matt Lamers/Millie Olsen/Wes Grant/lightscape/Vidar Nordli Mathisen/Robert Bye/Dong Zhang

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